Daten des 1. Tages (Freitag 17.07.2026)
Dornbirn – Leibnitz
Abfahrt: 08:30 Uhr
Ankunft: 19:55 Uhr
Strecke: 673 Kilometer
Kilometerstand Anfang Tour: 41.704
Kilometerstand Ende Tour: 42.378
reine Fahrtzeit: 8 Stunde 50 Minuten
Durchschnittsverbrauch: 5,2 Liter / 100 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 76 Stundenkilometer
Tanken: Euro 56,40.- / 30,07 Liter
Übernachtung: bei Freunden
Traumstrecken, Sommerhitze und ein kleines Malheur
Der Tag begann in Dornbirn bei angenehmen 20 Grad – ideale Voraussetzungen für eine ausgedehnte Motorradtour. Über den Arlberg führte mich die Route zunächst auf die alte Arlbergstraße. Dort zeigte das Thermometer um 9:15 Uhr allerdings nur noch 13 Grad. Mit meiner Sommerjacke war das doch etwas frisch, aber nach den ersten Kurven war die Kälte schnell vergessen.
Weiter ging es über die alte Brennerstraße (B182), die ich jedem Motorradfahrer nur empfehlen kann. Die Strecke ist herrlich kurvenreich, abwechslungsreich und macht einfach richtig Spaß. Genau so stellt man sich Motorradfahren vor.
Anschließend führte mich die Route über die Pustertaler Sonnenstraße – die Strada del Sole – hinauf nach Terenten. Dort legte ich auf der SP40 um 13:45 Uhr einen kurzen Boxenstopp ein. Inzwischen war das Thermometer bereits auf angenehme 24 Grad geklettert.
Danach ging es in eines meiner absoluten Lieblingstäler – das Lesachtal. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich diese Strecke liebe. Entsprechend flott ließ ich das Motorrad durch die vielen Kurven laufen und erreichte bereits um 14:30 Uhr die Tankstelle in Kötschach-Mauthen. Für die Fahrt durch das Lesachtal benötigte ich gerade einmal 45 Minuten – ein Zeichen dafür, dass auf den Straßen wenig Verkehr herrschte und der Fahrfluss einfach perfekt war.
Von dort fuhr ich direkt weiter zu meiner Cousine Ursula und zu Sepp. Mittlerweile zeigte das Thermometer stolze 32 Grad. Doch bevor wir überhaupt richtig ins Gespräch kamen, passierte mir ein kleines Missgeschick.
Beim Absteigen verlor ich kurz das Gleichgewicht und meine KTM 1290 Super Adventure S kippte nach rechts um. Leider wurde ich dabei mitgerissen und zog mir einen ordentlichen Bluterguss am linken Schienbein zu. Zum Glück blieb es bei dieser schmerzhaften Erinnerung – das Motorrad hatte nur leichte Blessuren, und ich konnte die Tour ohne Probleme fortsetzen. Der Bluterguss hingegen begleitete mich farbenfroh bis zu meiner Rückkehr nach Dornbirn.
Nach einem gemütlichen Plausch machte ich mich gegen 17 Uhr wieder auf den Weg. Über die Soboth führte mich die Strecke schließlich nach Leibnitz, wo Katharina und Eckhard, bei 27 Grad bereits auf mich warteten.
Trotz des kleinen Malheurs war es wieder einer dieser Tage, die man als Motorradfahrer liebt: großartige Straßen, traumhafte Landschaften, sommerliche Temperaturen und viele unvergessliche Kilometer.

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Daten des 2. Tages (Samstag 18.07.2026)
Siesta-Tag statt Motorradfahren
Nach der langen Anreise am Vortag bis nach Leibnitz war heute bewusst einmal Erholung angesagt. Bereits die Wettervorhersage hatte für diesen Tag eher durchwachsenes Wetter angekündigt. Da ich am Vortag bereits die komplette Strecke bis nach Leibnitz gefahren war, fiel die Entscheidung leicht: Heute bleibt das Motorrad stehen.
Im Nachhinein war das genau die richtige Entscheidung. Das Wetter wechselte ständig zwischen Sonnenschein und kurzen Regenschauern. Für eine ausgedehnte Motorradtour waren die Bedingungen nicht ideal, für einen gemütlichen Ruhetag hingegen perfekt.
Man muss schließlich nicht jeden Tag im Motorradsattel verbringen. Manchmal tut es einfach gut, die Beine hochzulegen, ein wenig zu entspannen und neue Energie für die kommenden Tage zu tanken.
Der Höhepunkt des Tages wartete dann zur Mittagszeit. Katharina verwöhnte mich wieder einmal mit einem meiner absoluten Lieblingsgerichte: Steirisches Backhendl. Besser hätte ein Siesta-Tag kaum sein können.
So wurde aus einem bewusst eingelegten Ruhetag ein entspannter und gemütlicher Urlaubstag – und am nächsten Morgen war die Vorfreude auf die nächste Motorradtour umso größer.
Daten des 3. Tages (Sonntag 19.07.2026)
Leibnitz – Pecs
Abfahrt: 09:45 Uhr
Ankunft: 17:00 Uhr
Strecke: 326 Kilometer
Kilometerstand Anfang Tour: 42.378
Kilometerstand Ende Tour: 42.704
reine Fahrtzeit: 5 Stunden
Durchschnittsverbrauch: 4,6 Liter / 100 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 66 Stundenkilometer
Tanken: Euro 28.- / 15,38 Liter / Liter kostet 1,819
Vignette Ungarn: Euro 13,29 (10-Tages Vignette)
Übernachtung: Hotel Sopianae in Pecs
Auf nach Pécs – Sparsam unterwegs und ein kleiner Schreckmoment
Heute führte unsere Tour von Leibnitz nach Pécs in Ungarn. Bereits bei der Abfahrt zeigte das Thermometer sommerliche 27 Grad. Je weiter wir, Eckhard und ich, Richtung Süden fuhren, desto wärmer wurde es. Bei unserer Ankunft in Pécs erwarteten uns schließlich heiße 32 Grad – perfektes Wetter für eine Motorradtour (oder doch zu heiss ?).
Besonders überrascht hat mich an diesem Tag der Kraftstoffverbrauch meiner KTM 1290 Super Adventure S. Mit gerade einmal 4,6 Litern auf 100 Kilometer erreichte ich den niedrigsten Verbrauch, den ich mit diesem Motorrad jemals gefahren bin. Das musste natürlich sofort kommentiert werden.
Nicht umsonst nenne ich Eckhard gelegentlich liebevoll unseren „Ökofuzzi“. Manchmal habe ich tatsächlich den Eindruck, dass er den dritten Gang aus reiner Spritsparsamkeit gar nicht benutzt. 😄 Offenbar hat seine Fahrweise inzwischen sogar auf mich abgefärbt.
Für einen kurzen Adrenalinschub sorgte dann ein Bahnübergang irgendwo im Nirgendwo. Unsere Aufmerksamkeit galt gerade einem Hund, der gemütlich mitten über die Straße lief. Während wir den Vierbeiner beobachteten, bemerkten wir erst im letzten Moment, dass sich die Bahnschranken bereits zügig zu schließen begannen. Das hätte durchaus unangenehm enden können. Zum Glück reagierten wir beide rechtzeitig.
Am Abend kehrten wir im Nana in Pécs ein. Das Restaurant genießt eigentlich einen ausgezeichneten Ruf und wir hatten uns entsprechend auf das Essen gefreut. Leider konnten die Speisen diesmal unsere Erwartungen nicht erfüllen. Qualität und Geschmack waren leider nicht so wirklich in Ordnung, reichten auch nicht an das heran, was wir von früheren Besuchen oder aufgrund des guten Rufs erwartet hatten.
Trotzdem war es insgesamt wieder ein gelungener Tourentag – mit sommerlichen Temperaturen, einer sparsamen KTM, einem kleinen Schreckmoment und vielen schönen Kilometern auf dem Weg nach Ungarn. Übernachtung im Hotel Sopianae
um Euro 78,48.- + Euro 10.- für einen Parkplatz.

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Daten des 4. Tages (Montag 20.07.2026)
Pecs – Budapest
Abfahrt: 09:00 Uhr
Ankunft: 18:20 Uhr
Strecke: 266 Kilometer
Kilometerstand Anfang Tour: 42.704
Kilometerstand Ende Tour: 42.969
reine Fahrtzeit: 4 Stunden
Durchschnittsverbrauch: 4,9 Liter / 100 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 65 Stundenkilometer
Tanken: Euro 32,11.- / 17,11 Liter / Liter kostet 1,819
Übernachtung: Hotel Ibis Styles Budapest
Von Pécs nach Budapest – Firmenbesichtigung und pulsierendes Nachtleben
Nach einem gemütlichen Frühstück wurden Eckhard und ich bereits um 9:00 Uhr bei der Firma Sola-Metal von Niki erwartet. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Niki für die interessante und informative Firmenbesichtigung. Es war spannend, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und mehr über das Unternehmen und dessen Arbeitsweise zu erfahren.
Im Anschluss besichtigten wir noch eine weitere Firma in Pécs. Auch dort waren wir beeindruckt. Das Unternehmen verfügt über viel Potenzial, und wir sind gespannt, wie sich dieses in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Gegen 12:00 Uhr machten wir uns schließlich bei bereits sommerlichen 30 Grad auf den Weg nach Budapest.
Nach dem Check-in im IBIS Styles Budapest IBIS Style Budapest Center (Euro 95,50.- inkl. Frühstück) wollten wir natürlich wissen, was in der Stadt so los ist. Also fragten wir an der Rezeption, wo denn heute Abend die Party steigt. Die freundlichen Damen mussten uns allerdings etwas enttäuschen: „Montags ist in Budapest normalerweise nicht besonders viel los.“
Nun ja … entweder war das eine sehr kreative Auslegung eines ruhigen Montagabends oder wir waren zur falschen Zeit am richtigen Ort.
Kaum waren wir in der Innenstadt unterwegs, standen wir plötzlich mitten in einem riesigen Menschenstrom. Tausende Menschen waren auf den Straßen unterwegs, die Lokale waren gut besucht und überall herrschte reges Treiben. Wir waren einfach nur geflasht von der Atmosphäre. Budapest zeigte sich von seiner lebendigen Seite und zog uns sofort in seinen Bann.
Vor lauter Staunen, Flanieren und Genießen vergaßen wir völlig die Zeit. Aus dem geplanten kurzen Abendspaziergang wurde eine ausgedehnte Entdeckungstour, sodass wir schließlich erst gegen 1:00 Uhr morgens wieder im Hotel ankamen.
Am nächsten Morgen wurde es dann fast schon historisch. Eckhard – sonst als absoluter Frühaufsteher bekannt – stand tatsächlich erst um 8:00 Uhr auf. Ich hatte schon kurz befürchtet, wir würden wegen unserer nächtlichen Erkundungstour tatsächlich noch das Frühstück verpassen. Ganz so weit kam es dann zwar nicht, aber für Eckhard war das Ausschlafen der besonderen Art. 😄

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Daten des 5. Tages (Dienstag 21.07.2026)
Budapest – Wien
Abfahrt: 09:50 Uhr
Ankunft: 17:45 Uhr
Strecke: 326 Kilometer
Kilometerstand Anfang Tour: 42.969
Kilometerstand Ende Tour: 43.295
reine Fahrtzeit: 5 Stunden 10 Minuten
Durchschnittsverbrauch: 4,8 Liter / 100 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 63 Stundenkilometer
Tanken: Euro 30.- / 17,43 Liter / Liter kostet 1,719
Übernachtung: Hotel Terminus Wien
Von Budapest nach Wien – Beeindruckende Dimensionen
Nach einer kurzen Nacht in Budapest machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg in Richtung Wien. Bereits bei der Abfahrt zeigte das Thermometer angenehme 29 Grad – beste Voraussetzungen für einen weiteren sonnigen Tourentag.
Auf unserem Weg kamen wir durch Győr, wo sich eines der größten Audi-Werke Europas befindet. Schon von Weitem beeindruckten die riesigen Produktionshallen. Da wir das Ende der Gebäude überhaupt nicht erkennen konnten, beschlossen wir kurzerhand, entlang der Hallen zu fahren, um uns selbst ein Bild von den gewaltigen Ausmaßen zu machen.
Das Ergebnis überraschte selbst uns: Vom einen Ende bis zum anderen legten wir unglaubliche 2,6 Kilometer zurück. Erst dann war die Halle tatsächlich zu Ende. Eine Dimension, die man sich kaum vorstellen kann, wenn man nicht selbst davorsteht. Erst in diesem Moment wurde uns bewusst, wie gigantisch dieses Werk tatsächlich ist.
Anschließend setzten wir unsere Fahrt in Richtung Wien fort. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen vergingen die Kilometer wie im Flug.
Den Tag ließen wir schließlich in Wien ausklingen, wo wir im Hotel Terminus (super Ausgangslage um Wien zu Erkunden) um Euro 121.- ohne Frühstück übernachteten Hotel Terminus. Nach einem weiteren entspannten Tourentag freuten wir uns auf einen gemütlichen Abend und auf die letzte Etappe unserer Reise zurück nach Hause.

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Daten des 6. Tages (Mittwoch 22.07.2026)
Wien – Mattighofen
Abfahrt: 08:45 Uhr
Ankunft: 18:10 Uhr
Strecke: 382 Kilometer
Kilometerstand Anfang Tour: 43.295
Kilometerstand Ende Tour: 43.677
reine Fahrtzeit: 6 Stunden
Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter / 100 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 64 Stundenkilometer
Tanken: Euro 32,81.- / 18,04 Liter / Liter kostet 1,819
Übernachtung: Hotel Mattiqo Mattighofen
Von Wien nach Mattighofen – Auf den Spuren von KTM
Jedes Mal aufs Neue stellt sich dieselbe Frage: Wie findet man am schnellsten aus Wien hinaus? Trotz Navigationsgerät ist die Ausfahrt aus der Bundeshauptstadt jedes Mal wieder eine kleine Herausforderung. Doch nachdem wir die richtige Spur und die passende Richtung gefunden hatten, konnte der eigentliche Motorradgenuss beginnen.
Unsere Route führte uns quer durch Niederösterreich und Oberösterreich. Ein besonderes Highlight war dabei die B119A, die sich einmal mehr als hervorragende Motorradstrecke erwies. Flüssige Kurven, wenig Verkehr und abwechslungsreiche Landschaften machten diesen Abschnitt zu einem echten Fahrvergnügen.
Unser Tagesziel war schließlich Mattighofen – für KTM-Fans natürlich ein ganz besonderer Ort. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, mit der eigenen KTM dort anzukommen, wo die Motorräder entwickelt und gebaut werden.
Übernachtet haben wir im Hotel Mattiqo Hotel Mattiqo (Euro 98,80.- ohne Frühstück). Bei angenehmen 24 Grad konnten wir den Tag entspannt ausklingen lassen und auf eine bislang nahezu perfekte Tour zurückblicken.
Besonders bemerkenswert war dabei das Wetter. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir auf der gesamten Reise keinen einzigen Tropfen Regen während der Fahrt abbekommen – und das, obwohl die Wetterprognosen teilweise deutlich schlechter ausgesehen hatten.
In der Nacht auf Donnerstag muss es dann allerdings doch kurz geregnet haben, denn am nächsten Morgen waren unsere Motorräder nass. Für uns spielte das jedoch keine Rolle. Bis wir wieder startklar waren, hatte sich das Wetter bereits von seiner besten Seite gezeigt. Die Straßen waren trocken und schon kurz nach der Abfahrt konnten wir unsere Tour erneut bei herrlichem Sonnenschein und bestem Motorradwetter genießen.

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Daten des 7. Tages (Donnerstag 23.07.2026)
Mattighofen – Dornbirn
Abfahrt: 09:15 Uhr
Ankunft: 16:25 Uhr
Strecke: 365 Kilometer
Kilometerstand Anfang Tour: 43.677
Kilometerstand Ende Tour: 44.042
reine Fahrtzeit: 5 Stunden
Durchschnittsverbrauch: 5,4 Liter / 100 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 73 Stundenkilometer
Tanken: Euro 60,15.- / 30,15 Liter
Eintritt KTM-Motohall: Euro 12.-
Besuch der KTM Motohall und Heimreise
Der letzte Tag unserer Tour begann bei frischen 17 Grad in Mattighofen. Da die KTM Motohall ihre Türen erst um 9:00 Uhr öffnete und wir uns die Ausstellung in aller Ruhe ansehen wollten, nutzten wir die Zeit für ein gemütliches Frühstück in der gegenüberliegenden Bäckerei.
Frisch gestärkt ging es anschließend direkt in die Motohall. Für einen Eintrittspreis von 12 Euro erhält man einen spannenden Einblick in die Geschichte von KTM – von den ersten Motorrädern bis zu den aktuellen Renn- und Serienmaschinen. Für Motorrad- und insbesondere KTM-Fans ist ein Besuch auf jeden Fall empfehlenswert. Es gibt immer wieder interessante Details zu entdecken, sodass sich der Besuch auch dann lohnt, wenn man schon einmal dort war.
Nach der Besichtigung trennten sich unsere Wege. Gegen 10:30 Uhr machte ich mich auf den Heimweg nach Dornbirn. Die Route führte – wie man so schön sagt – quer durch das Gemüsebeet, also abseits der großen Hauptverkehrsstraßen über viele kleinere und landschaftlich reizvolle Straßen. Genau so macht Motorradfahren am meisten Spaß.
Eckhard fuhr zur gleichen Zeit in Richtung Leibnitz. Das Beste daran: Beide kamen wir erneut komplett ohne Regen ans Ziel – ein Wetterglück, das uns während der gesamten Tour begleitet hatte.
Während ich morgens noch bei frischen 17 Grad gestartet war, empfing mich Dornbirn am Nachmittag mit angenehmen 26 Grad und strahlendem Sonnenschein. Ein schöneres Finale hätte unsere Tour kaum haben können.
So endete eine weitere großartige Motorradreise – mit vielen beeindruckenden Kilometern, herrlichen Landschaften, guten Gesprächen und der Erkenntnis, dass man manchmal einfach nur den Motor starten und losfahren muss, um unvergessliche Tage zu erleben.


















Detailauswertung der gesamten Tour:
Motorrad:
2.338,5 Kilometer
Tanken: Euro 239,47.-
Liter: 128,18
Fahrzeit: 34 Stunden
Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter
Übernachtung: 201,89.-
Die gesamte Tour hat inklusive Essen ca. Euro 500.- gekostet
Resümee
Diese Motorradtour war wieder ein voller Erfolg. Traumhafte Motorradstrecken, perfektes Fahrtempo und viele schöne gemeinsame Erlebnisse machten die Reise zu etwas Besonderem.
Obwohl die Wetterprognosen vor der Abfahrt alles andere als gut waren, hatten wir unglaubliches Glück. Während der gesamten Tour erwischten wir keinen einzigen Tropfen Regen während der Fahrt – besser hätte das Wetter kaum sein können.
Ein besonderes Highlight war, dass wir auf dieser Reise alle neun Bundesländer Österreichs befahren haben. Dazu kamen noch wunderschöne Strecken in Ungarn, die unsere Tour perfekt abrundeten.
Natürlich wurde auch wieder viel über Motorräder diskutiert. Die KTM 890 von Eckhard überzeugte mit einem hervorragenden Motor. Weniger überzeugen konnten hingegen die starken Verwirbelungen am Helm. Obwohl wir verschiedenste Einstellungen ausprobierten, ließ sich dieses Problem leider nicht zufriedenstellend lösen.
Alles in allem war es eine entspannte Tour mit sensationellen Motorradstrecken, bestem Wetter und vielen unvergesslichen Kilometern – genau so, wie Motorradfahren sein soll.


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