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Spanien / September 2026

Daten des 1. Tages (Freitag 04.09.2026)
Abfahrt Dornbirn: 09:00 Uhr
Ankunft Brugheas (Frankreich): 17:00 Uhr
Strecke: 755 Kilometer
reine Fahrtzeit: 7 Stunden 35 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour: 139.451
Kilometerstand Ende Tour: 140.206
Durchschnittsverbrauch: 10 Liter
Übernachtung Koordinaten: E03°22’49.503″ // N46°04’48.029″
Übernachtung – what3words: befestigter.skizziert.angestrebten
Übernachtungskosten: Euro 40.-

Camping Libertin La Roseraie

34 Grad und Camping der etwas anderen Art! 😳

Beim Camping Libertin La Roseraie haben wir nicht schlecht gestaunt. Gerechnet hatten wir mit einem FKK-Campingplatz – dass es dort allerdings etwas „freizügiger“ zugeht, war dann doch eine Überraschung. 😉 Dazu kam, dass wir kein Wort Französisch sprechen und dadurch natürlich nicht alles verstanden haben.
Für eine positive Überraschung anderer Art sorgte unsere Mautbox von maut1.de. Die € 23,90 haben sich absolut bezahlt gemacht: An den französischen Mautstellen einfach durchfahren – stressfreier geht es kaum. Und das Beste: Die Box funktioniert auch in Spanien und Italien.

fotografieren Verboten – aber der Sonnenuntergang war schön

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Daten des 2. Tages (Samstag 05.09.2026)
Abfahrt Brugheas: 09:20 Uhr
Ankunft Arguedas (Spanien): 18:45 Uhr
Strecke: 840 Kilometer
reine Fahrtzeit: 8 Stunden 17 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour: 140.206
Kilometerstand Ende Tour: 141.045
Durchschnittsverbrauch: 10,6 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-01°35’26.553″ // N42°10’22.871″
Übernachtung – what3words: stetiger.sonnenschein.arbeitsweise
Tanken: 50 Liter / Euro 111,80 / Liter Euro 2,236 (Frankreich)
20 Liter / Euro 47,80 Liter Euro 2,39 (Frankreich)
53,29 Liter / Euro 100.08 Liter Euro 1,878 (Spanien)
Übernachtungskosten: Euro 20.- (für 2 Tage mit Dusche)

Ein langer Fahrtag

An diesem Tag kam es mir vor, als würde es auf der Straße nur bergauf oder bergab gehen – wirklich waagrecht war eigentlich nie etwas! 😅 Der Spritverbrauch lag dementsprechend bei 10,6 Litern. Nach über 8 Stunden Fahrtzeit war es dann doch ein recht strenger Tag.

Dafür sind wir auf einem wirklich tollen Stellplatz in Arguedas gelandet. Stellplatz
Die Sanitäranlagen sind für einen Stellplatz außergewöhnlich gut und direkt davor befinden sich die Höhlenwohnungen von Arguedas – in den weichen Fels gehauene Behausungen, die noch bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bewohnt waren.

Nach diesem langen Tag heißt es jetzt erst einmal durchschnaufen – die nächsten Tage werden wir es etwas ruhiger angehen lassen. 😉

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Daten des 3. Tages (Sonntag 06.09.2026)
Abfahrt Arguedas: 09:30 Uhr
Ankunft Arguedas (Spanien): 16:00 Uhr
Strecke: 23 Kilometer
reine Fahrtzeit: 53 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour: 141.045
Kilometerstand Ende Tour: 141.068
Durchschnittsverbrauch: 9,6 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-01°35’26.553″ // N42°10’22.871″
Übernachtung – what3words: stetiger.sonnenschein.arbeitsweise
Tanken: 50 Liter / Euro 85,95 / Liter Euro 1,719
Übernachtungskosten: beim Vortag schon dabei

Bardenas Reales

Heute machten wir einen Abstecher zu den Bardenas Reales, einer beeindruckenden Halbwüste in Navarra.
https://reisen-nach-spanien.com/navarra/naturpark-las-bardenas-reales-de-navarra
Nach wenigen Kilometern stellten wir das Wohnmobil ab und erkundeten die bizarre Landschaft mit unseren Mountainbikes. https://www.komoot.com/de-de/tour/3261895288
Zum Glück war es am Vormittag noch etwas bewölkt.
Am Nachmittag hatte uns die Sonne dann voll erwischt – bei knackigen 37 Grad war eine Siesta auf unserem Stellplatz vom Vortag genau das Richtige.
Und so hatte ich endlich auch einmal Zeit, mich um unsere Homepage zu kümmern.

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Daten des 4. Tages (Montag 07.09.2026)
Abfahrt Arguedas: 09:20 Uhr
Ankunft Longrono: 10:40 Uhr
Strecke: 93 Kilometer
reine Fahrtzeit: 1 Stunde 20 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour: 141.068
Kilometerstand Ende Tour: 141.160
Durchschnittsverbrauch: 8,2 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-02°25’5.865″ // N42°27’44.791″
Übernachtung – what3words: näher.direkter.kämpften
Übernachtungskosten: kostenlos

Logroño – mitten in der Rioja

Von den Bardenas Reales ging es heute weiter ins Zentrum der Rioja-Weine nach Logroño. Bei wiederum brütenden 36 Grad war eigentlich eher Siesta angesagt – aber das Wetter konnte uns natürlich nicht von einer schönen Fahrradtour abhalten.
Rundtour von Longrono
Logroño hat ein super ausgebautes Radwegenetz und auch für die Pilger auf dem Jakobsweg Richtung Santiago gibt es bestens ausgebaute Wege.
Am Nachmittag ging es dann natürlich noch in die Calle del Laurel, die als „Tapas-Hauptstadt Spaniens“ gilt. Auf der kurzen Straße reihen sich über 60 Tapas-Bars aneinander.

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Daten des 5. Tages (Dienstag 08.09.2026)
Abfahrt Logrono: 10:10 Uhr
Ankunft Posada de Valdeón: 18:00 Uhr
Strecke: 330 Kilometer
reine Fahrtzeit: 5 Stunde 30 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour: 141.160
Kilometerstand Ende Tour: 141.491
Durchschnittsverbrauch: 8,9 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-4°55’12.849″ // N43°9’3.941″
Übernachtung – what3words: stammte.südbahn.unklaren
Übernachtungskosten: kostenlos

Auf dem Weg zu den Picos de Europa

Auf geht’s Richtung Nationalpark Picos de Europa. https://www.spain.info/de/natur/nationalpark-picos-europa/
Am Morgen noch angenehme 22 Grad, führte uns die Fahrt über die N-232, mitten durch die Weinregion Rioja.
https://www.spain.info/de/wein/weinstrasse-oestliche-rioja/

Die Landschaft wechselte ständig: Weinberge, Olivenhaine, Sonnenblumen- und Getreidefelder, riesige Windparks mit hunderten Windrädern – und schließlich die Picos de Europa. Besonders bedrückend war die Fahrt durch die vom diesjährigen Waldbrand komplett verbrannte Landschaft. Kilometerweit nur schwarze, verbrannte Flächen – diese Dimensionen sind für uns kaum vorstellbar. Die Waldbrände müssen hier wirklich verheerend gewesen sein.

Und zwischendurch immer wieder Straßen, bei denen mein Bikerherz höher schlägt: Die CL-633 wäre eine absolute Traumstrecke für Motorräder – und auch die N-621 ist einfach nur genial. Da bekommt man schon wieder Lust aufs Motorrad!

Das war tatsächlich ein riesiger Stier
auf dem Weg zur castillo medieval
castillo medieval
castillo medieval
castillo medieval
im Nationalpark alles verbrannte Erde
hier habe die Waldrände gewütet
soweit das Auge reicht, alles verbrannt

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Daten des 6. Tages (Mittwoch 09.09.2026)
Abfahrt Posada de Valdeón: 09:45 Uhr
Ankunft Ribadesella: 13:15 Uhr
Strecke: 98 Kilometer
reine Fahrtzeit: 2 Stunde 35 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour: 141.491
Kilometerstand Ende Tour: 141.589
Durchschnittsverbrauch: 7,7 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-5°3’13.471″ // N43°27’35.411″
Übernachtung – what3words: puppen.mittelmeer.stilisierten
Übernachtungskosten: kostenlos

Von den Picos nach Ribadesella


In Posada de Valdeón hatten wir am Morgen noch schattige 10 Grad – herrlich zum Schlafen! Danach ging es über die N-625, eine wahnsinnige Motorradstrecke mit Kurven ohne Ende und spektakulären Felsformationen. Hier haben wir tatsächlich mehr Motorräder als Autos gesehen. Für mich als Biker wäre das wieder ein Highlight der Sonderklasse!
Unterwegs machten wir noch einen Abstecher zur La Cuevona de Cuevas del Agua, einem beeindruckenden natürlichen Tunnel, durch den sogar eine Straße führt. Für den Parkplatz bezahlten wir 3 Euro.
Danach ging es weiter nach Ribadesella. Bei mittlerweile 30 Grad erkundeten wir den Ort zuerst zu Fuß, bevor wir unsere E-Bikes schnappten und zum Waschsalon fuhren. Während die Wäsche lief, ging es noch ans Meer – und ich, Marco, machte natürlich einen kurzen Planscher im Meer. Herrlich!
Weil es uns hier so gut gefällt, haben wir spontan beschlossen, morgen noch einen Tag in Ribadesella zu bleiben und eine Fahrradtour zu machen.

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Daten des 7. Tages (Donnerstag 10.09.2026)
Übernachtung Koordinaten: W-5°3’13.471″ // N43°27’35.411″
Übernachtung – what3words: puppen.mittelmeer.stilisierten

Radtour zu den Bufones de Pría

Heute haben wir unsere geplante Fahrradtour mit rund 22 Kilometern gemacht – bei angenehmen 22 Grad geradezu ideales Radfahrwetter. https://www.komoot.com/de-de/tour/3271754044
Ein besonderes Highlight waren die Bufones de Pría, beeindruckende Felsformationen an der asturischen Küste, bei denen das Meerwasser bei starkem Wellengang durch natürliche Felsspalten nach oben gedrückt wird.
Nach der entspannten Tour haben wir noch den Sandstrand von Ribadesella genossen. Am Abend geht es noch auf einen Spaziergang in die Stadt, bevor wir morgen wieder weiterziehen.

Ein richtig schöner und entspannter Tag an der asturischen Küste!

mittelalterliche Brücke
Diese Brücke könnte wahrscheinlich einige Geschichten erzählen.
ein Geysir
ein beeindruckender Küstenabschnitt
auch Relaxen muss mal sein – am Strand von Ribadesella
Madame beobachtet genau – am Strand von Ribadesella

Daten des 8. Tages (Freitag 11.09.2026)
Abfahrt Ribadesella: 10:00 Uhr
Ankunft Gijón: 14:00 Uhr
Strecke: 102 Kilometer
reine Fahrtzeit: 3 Stunden
Kilometerstand Anfang Tour: 141.589
Kilometerstand Ende Tour: 141.691
Durchschnittsverbrauch: 8,9 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-5°41’44.095″ // N43°32’40.288″
Übernachtung – what3words: bewacht.geht.gelobte
Übernachtungskosten: kostenlos

Von Ribadesella nach Gijón

Heute ging es von Ribadesella möglichst küstennah über die N-632 Richtung Westen. Eine herrlich kurvenreiche Strecke! Über die AS-257 Richtung Llastres und anschließend wieder über die N-632 und AS-256 erreichten wir schließlich Gijón. Bei angenehmen 23 Grad waren die Temperaturen heute geradezu perfekt.

Gijón haben wir dann mit unseren Fahrrädern erkundet. https://www.komoot.com/de-de/tour/3274664895
Gleich zu Beginn wurden wir von einem Mädel darauf hingewiesen, dass wir unsere Fahrräder unbedingt absperren sollten – irgendwie sehr vertrauenserweckend!

Obwohl Gijón mit rund 270.000 Einwohnern schon eine richtige Großstadt ist, hat uns die Stadt überraschend gut gefallen. Besonders die Altstadt Cimavilla, das ehemalige Fischerviertel mit seinen engen Gassen, bunten Häusern und kleinen Plätzen, hat ihren ganz eigenen Charme. Dazu kommen die tollen Strände direkt in der Stadt. Gijon

Gijón – eine Großstadt, die uns wirklich positiv überrascht hat!

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Daten des 9. Tages (Samstag 12.09.2026)
Abfahrt Gijón: 10:00 Uhr
Ankunft Rinlo: 14:30 Uhr
Strecke: 177 Kilometer
reine Fahrtzeit: 3 Stunden 35 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:141.691
Kilometerstand Ende Tour: 141.868
Durchschnittsverbrauch: 8,6 Liter
Tanken: Euro 1,849 / Liter // 92,48 Liter // Euro 171.-
Übernachtung Koordinaten: W-7°6’25.652″ // N43°33’34.512″
Übernachtung – what3words: gebliebene.ruppenarbeit.getriebe
Übernachtungskosten: kostenlos

Rinlo – direkt am Meer

Von Gijón ging es bei herrlichem Sonnenschein weiter nach Rinlo, wo wir heute direkt am Meer übernachten.

Schon die Anfahrt durch den kleinen Ort war etwas grenzwertig – die Straßen wurden immer enger und ich bin mir bis heute nicht sicher, ob wir dort überhaupt mit dem Wohnmobil fahren durften. Die Einheimischen haben jedenfalls nicht schlecht gestaunt!

Nachdem wir unseren Stellplatz bezogen hatten, machten wir noch einen gemütlichen Spaziergang entlang der Küste und genossen das traumhafte Panorama.

Im kleinen Örtchen Rinlo erwartete uns dann eine Überraschung: Plötzlich lief der XII. Media Maratón Ribadeo – As Catedrais direkt an unserem Wohnmobil vorbei. Insgesamt 1.123 Läuferinnen und Läufer waren entlang der kantabrischen Küste unterwegs.

Bei diesen Temperaturen eine Strecke von 21,097 Kilometern zu laufen – Hut ab vor allen Teilnehmern!

Das war die Aussicht von unserem Schlafplatz in Gijón
Da lässt es sich gut schlafen
Das müssen mal ehemalige Fisch- oder Krabbenbecken gewesen sein
unser heutiger Schlafplatz

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Daten des 10. Tages (Sonntag 13.09.2026)
Abfahrt Rinlo: 10:20 Uhr
Ankunft Fuente de Santa Comba: 18:15 Uhr
Strecke: 199 Kilometer
reine Fahrtzeit: 4 Stunden
Kilometerstand Anfang Tour:141.868
Kilometerstand Ende Tour: 142.067
Durchschnittsverbrauch: 9,4 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-8°16’55.704″ // N43°33’27.963″
Übernachtung – what3words: roten.zusammenbrach.auszahlung
Übernachtungskosten: kostenlos

Praia das Catedrais und ein kleiner Schreckmoment

Am Morgen waren es nur 15 Minuten mit dem Wohnmobil bis zur Praia das Catedrais – einem der schönsten Strände an der galicischen Nordküste. Die gewaltigen Felsbögen und Formationen sind wirklich beeindruckend. Absolut sehenswert – und das Ganze auch noch kostenlos!
praia-das-catedrais

Was uns auf unserer Reise immer wieder auffällt: In Spanien wird sehr viel für Wohnmobilisten getan. Kostenlose Entsorgungsstationen, Möglichkeiten zum Wasserauftanken und eigene Wohnmobilplätze an den Stränden sind keine Seltenheit. Sogar die Polizei achtet darauf: Heute wurden PKW-Fahrer gestraft und uns ausdrücklich erklärt, dass wir mit dem Wohnmobil dort parken dürfen. Da könnten sich die Österreicher ruhig einmal etwas abschauen.

Für einen kurzen Schreckmoment sorgte dann unser Wohnmobil: Beim Überfahren eines etwas zu hohen Erdwalles hat es ordentlich am Boden gekratzt. Unter dem Fahrzeug tropfte anschließend ziemlich viel Wasser heraus – oh Schreck, was ist da passiert?

Sicherheitshalber fuhren wir zu einer Citroën-Werkstatt und schauten uns die Sache selbst an. Zum Glück Fehlalarm: Es war lediglich Kondenswasser von der Klimaanlage. Puh!

Unser heutiger Schlafplatz entschädigt jedenfalls für den kleinen Schreck: direkt an der Fuente de Santa Comba, einem kleinen Sandstrand, den wir am Abend vermutlich ganz für uns alleine haben werden.
der heutige Schlafplatz

Praia das Catedrais
endlich mal ein Sandstrand – Drohnenaufnahme
kurzer Badestop
unsere heutiger Schlafplatz
unser Privatstrand
Hier haben wir heute Übernachtet
noch kurz Duschen nach einem Plansch an unserem Privatstrand

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Daten des 11. Tages (Montag 14.09.2026)
Abfahrt Fuente de Santa Comba: 09:30 Uhr
Ankunft A Coruña: 12:40 Uhr
Strecke: 71 Kilometer
reine Fahrtzeit: 1 Stunden 45 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:142.067
Kilometerstand Ende Tour: 142.137
Durchschnittsverbrauch: 8,5 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-8°24’25.630″ // N43°20’11.548″
Übernachtung – what3words: gefärbt.anzug.schiedsrichter
Übernachtungskosten: kostenlos

A Coruña – Stadt, Leuchtturm und Strand

Heute haben wir A Coruña mit unseren Fahrrädern erkundet. A Coruna
Mit rund 250.000 Einwohnern eine richtige Großstadt, hat uns die nette Altstadt trotzdem sehr gut gefallen.

Natürlich durfte ein Besuch des Herkulesturms, dem Wahrzeichen der Stadt, nicht fehlen. Der römische Leuchtturm stammt aus dem 2. Jahrhundert und ist der älteste noch in Betrieb befindliche Leuchtturm der Welt.
Der Herkulesturm

Das absolute Highlight war für uns aber der kilometerlange Sandstrand mitten in der Stadt. Bei knapp 30 Grad haben wir uns ein wohlverdientes Sonnenbad gegönnt – und sogar das Meer hatte eine angenehme Temperatur.
Und siehe da: Doris war ausnahmsweise auch einmal im Meer! Sie wäre sogar gerne öfter hineingegangen – wenn nur dieser lästige Sand nicht wäre. 😄 Ich glaube langsam, Doris hat eine ausgeprägte Sandphobie!


Praia Riazor

Dieser goldgelbe Sandstrand ist bestens für einen Spaziergang und ein Sonnenbad geeignet. Der 25 Meter breite und 570 Meter lange Strand weist eine sichelförmige Form auf. Er ist eine tolle Kulisse zum Relaxen und Fotografieren. Das Baden im Meer ist möglich, aber nur für geübte Schwimmer zu empfehlen. Bei hohem Wellengang solltet ihr besonders vorsichtig sein und im Zweifelsfall lieber verzichten.

eines der vielen alten Gebäude in der Altstadt von A Coruna
Der Herkulesturm mit Sicht auf die Stadt
Der Stadtstrand
Der Herkulesturm (Leuchtturm)
Der Strand ist einfach nur super
Wir sind auch einfach nur super 🙂

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Daten des 12. Tages (Dienstag 15.09.2026)
Abfahrt A Coruña: 11:15 Uhr
Ankunft Fisterra: 13:30 Uhr
Strecke: 109 Kilometer
reine Fahrtzeit: 2 Stunden 5 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:142.137
Kilometerstand Ende Tour: 142.246
Durchschnittsverbrauch: 8,2 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-9°16’0.871″ // N42°54’55.098″
Übernachtung – what3words: hinzugezogen.siebter.fruchtsäfte
Übernachtungskosten: kostenlos

Fisterra – am Ende der Welt

Am Vormittag haben wir noch einmal unseren Telearbeitsplatz genutzt und ein wenig gearbeitet. Danach hieß es aber wieder: Wohnmobil startklar machen und weiter Richtung Fisterra an die berühmte Costa da Morte – die „Todesküste“.

Die Landschaft hier ist einfach beeindruckend: raue Küste, Felsen, Meer und dazwischen immer wieder wunderschöne Sandstrände. Und unser Stellplatz liegt natürlich wieder einmal direkt an einem traumhaften Sandstrand. So langsam wird es schon fast kitschig – aber wir können uns daran einfach nicht sattsehen!

Am Nachmittag haben wir unsere Fahrräder geschnappt und eine kleine Tour zum Kap Finisterre gemacht. https://www.komoot.com/de-de/tour/3284719629
Der Name bedeutet sinngemäß „Ende der Welt“ und genau so fühlt es sich dort auch ein bisschen an: Vor uns nur noch das weite Meer und hinter uns die Landschaft Galiciens. https://reisen-nach-spanien.com/galicien/a-coruna-provinz/cabo-fisterra

Der Leuchtturm am Kap ist für viele Pilger, die nach Santiago de Compostela weiter bis hierher kommen, ein ganz besonderer Endpunkt ihrer Reise. Wir haben den beeindruckenden Ausblick genossen, bevor es wieder zurück zu unserem Wohnmobil ging.

Danach war allerdings keine große Unternehmung mehr angesagt. Bei traumhaftem Wetter einfach gemütlich beim Wohnmobil sitzen, die Ruhe genießen und aufs Meer schauen – genau so haben wir uns unseren Urlaub vorgestellt.

Diese Blumen sind überall zu finden – einfach nur schön
Statue des heiligen Jakobus am Kap Finisterre
Kap Finisterre
Das für viele Pilger tatsächliche Ende des Jakobweges – Kilometerstand 0,000
Das ist ein Espigueiro (auch Hórreo genannt) – ein traditioneller Getreidespeicher aus Nordportugal und Galicien.
unser heutiger Strand – ohne Worte (hier gibt es Muscheln ohne Ende) – Doris hat natürlich für unsere Enkel diverse Muscheln gesammelt.

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Daten des 13. Tages (Mittwoch 16.09.2026)
Abfahrt Fisterra: 09:45 Uhr
Ankunft As Sinas: 13:55 Uhr
Strecke: 173 Kilometer
reine Fahrtzeit: 3 Stunden 30 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:142.246
Kilometerstand Ende Tour: 142.419
Durchschnittsverbrauch: 7,5 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-8°49’26.955″ // N42°34’40.820″
Übernachtung – what3words: ebenso.erdachse.bewahrung
Übernachtungskosten: kostenlos

Entlang der Küste nach A Illa de Arousa


Heute sind wir wieder einmal direkt an der Küste entlanggefahren – und jeder Kilometer war schöner als der vorherige. Eine Bucht nach der anderen, ein Sandstrand schöner als der nächste und dazu traumhaftes Wetter mit knapp 30 Grad. Diese Küstenstraßen machen die Fahrt mit dem Wohnmobil zu einem echten Erlebnis.
In As Sinas angekommen (unser Übernachtungsplatz) haben wir trotz recht starkem Wind unsere Fahrräder geschnappt und sind über die knapp 2 Kilometer lange Brücke auf die A Illa de Arousa gefahren. Die rund 7 km² große Insel liegt in der Ría de Arousa und ist seit 1985 mit dem Festland verbunden. A Illa de Arousa
Besonders schön war die Fahrt durch den Parque Natural do Carreirón im Süden der Insel. Pinienwälder, kleine Buchten und traumhafte Sandstrände – eigentlich könnte man hier an jeder Ecke stehen bleiben.
Die Insel lebt traditionell von der Fischerei und Muschelzucht. Überall in der Bucht sieht man die typischen Muschelfloße, die sogenannten Bateas.
Und dann die Strände: über 80 Sandstrände gibt es auf der Insel! Bei rund 36 Kilometern Küstenlinie entfallen etwa 11 Kilometer auf Strände und Buchten. Kein Wunder, dass wir auch diesen Tag wieder richtig genossen haben.
Galicien zeigt uns wirklich jeden Tag eine neue, wunderschöne Seite.

Faro de Monte Louro
Faro de Monte Louro
2 Kilometer lange Brücke nach Arousa
Batea: So heißen die großen, meist quadratischen Holzflöße (oft aus Eukalyptusholz gebaut), die im Wasser verankert sind. An ihnen hängen hunderte lange Seile im Wasser, an denen die Miesmuscheln wachsen
unser heutiger Schlafplatz
Sonnenuntergang an unserem heutigen Schlafplatz

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Daten des 14. Tages (Donnerstag 17.09.2026)
Abfahrt As Sinas: 09:30 Uhr
Ankunft Santiago de Compostela: 11:35 Uhr
Strecke: 56 Kilometer
reine Fahrtzeit: 1 Stunden 40 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:142.419
Kilometerstand Ende Tour: 142.476
Durchschnittsverbrauch: 9,2 Liter
Tanken: Euro 1,799 / Liter // 77,71 Liter // Euro 138.-
Übernachtung Koordinaten: W-8°31’58.895″ // N42°53’43.027″
Übernachtung – what3words: riesiger.weizen.auslesen
Übernachtungskosten: kostenlos

Santiago de Compostela – das Ende des Jakobswegs

Heute ging es auf direktem Weg nach Santiago de Compostela. Unser Wohnmobil steht auf einem riesigen Parkplatz, https://park4night.com/de/place/18113 auf dem bereits jede Menge andere Wohnmobile auf die Pilgerstadt warten. Für die Stadtbesichtigung ist der Platz aber völlig ausreichend.

Nach etwa 20–25 Minuten zu Fuß erreichten wir die Altstadt – Santiago de Compostela
– und waren sofort überrascht von der ganz besonderen, positiven und energiegeladenen Stimmung. Überall Pilger, die nach ihrem langen Weg endlich vor der Kathedrale angekommen sind, sich umarmen, fotografieren und gemeinsam ihren Erfolg feiern.

Santiago de Compostela gilt traditionell als Endpunkt des Jakobswegs und als Ort, an dem die sterblichen Überreste des Apostels Jakobus aufbewahrt sein sollen. Die heutige Kathedrale wurde 1211 geweiht.

Wir haben uns in ein kleines Straßencafé gesetzt und einfach das Treiben beobachtet. Dabei fiel uns auf, wie viele Pilger nach den zurückgelegten Kilometern offensichtlich mit ihren Beinen zu kämpfen hatten – einige konnten nur noch humpelnd weitergehen.

Hut ab vor jedem Einzelnen, der diesen Weg geschafft hat!

Das Flair hier ist wirklich etwas ganz Besonderes – man muss es einfach selbst erlebt haben.

Die Kathedrale am Plaza del Obradoiro ist das absolute Herzstück
Die schmalen Gassen der Altstadt (Rúa do Franco, Rúa do Villar, Rúa da Raíña) sind perfekt für einen Bummel – mit Bars,
Restaurants und kleinen Souvenirläden
In der Kathedrale
Die Orgel in der Kathedrale
Es gibt sehr viele Lokale mit sehr feinem Essen
Auch das muss mal sein 🙂

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Daten des 15. Tages (Freitag 18.09.2026)
Abfahrt Santiago de Compostela: 10:05 Uhr
Ankunft Sahagún: 18:30 Uhr
Strecke: 391 Kilometer
reine Fahrtzeit: 6 Stunden 25 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:142.476
Kilometerstand Ende Tour: 142.867
Durchschnittsverbrauch: 8,5 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-5°2’15.294″ // N42°22’14.252″
Übernachtung – what3words: dann.heirat.fertiges
Übernachtungskosten: kostenlos

Von Santiago über Lugo nach Sahagún

Von Santiago de Compostela ging es heute nach Lugo, wo wir einen Zwischenstopp eingelegt haben, um die Stadt zu besichtigen. Um 12:15 Uhr angekommen, hatten wir bis zur Weiterfahrt um 14:10 Uhr genügend Zeit für einen kurzen Rundgang.

Lugo hat eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Die römische Stadtmauer aus dem späten 3. Jahrhundert ist die älteste erhaltene Stadtmauer Spaniens, die noch vollständig begehbar ist.

Danach ging es weiter Richtung Ponferrada über die N-6 – und für mich als Biker wieder einmal eine absolute Traumstrecke! Langezogene, schnelle Kurven ohne Ende und dazu praktisch kein Verkehr. Der Grund ist schnell erklärt: Die Autobahn A-6 verläuft direkt daneben, weshalb sich der gesamte Verkehr dort abspielt. Auf der N-6 geht es dagegen ständig bergauf und wieder bergab – Kurve für Kurve.

Landschaftlich war heute wieder alles dabei: Großstädte, Gebirge, tiefe Täler, zahlreiche Burgen und weite Ebenen. Und natürlich hat uns auch heute die Sonne begleitet.

Am Abend erreichten wir schließlich Sahagún, wo wir unseren Übernachtungsplatz für die Nacht bezogen.

Wieder einmal ein Tag, an dem schon die Fahrt selbst zum Erlebnis wurde.

Stadtmauer von Lugo

Die römische Stadtmauer aus dem späten 3. Jahrhundert ist die älteste erhaltene Stadtmauer Spaniens, die noch vollständig begehbar ist.
Die Autobahnbrücken quer über ein Tal
Die weite des Landes
trockene Weite ohne Ende

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Daten des 16. Tages (Samstag 19.09.2026)
Abfahrt Sahagún: 09:20 Uhr
Ankunft Laredo: 14:50 Uhr
Strecke: 252 Kilometer
reine Fahrtzeit: 3 Stunden 50 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:142.867
Kilometerstand Ende Tour: 143.119
Durchschnittsverbrauch: 8,4 Liter
Tanken: Euro 1,919 / Liter // 53,16 Liter // Euro 102.-
Übernachtung Koordinaten: W-3°26’21.537″ // N43°24’59.196″
Übernachtung – what3words: durcheinander.schleifen.vermessen
Übernachtungskosten: kostenlos

Von Sahagún nach Laredo

Heute war wieder einmal Waschtag – direkt in Sahagún wurde die Wäsche erledigt, bevor es weiter Richtung Laredo ging.

Die Fahrt dorthin war wieder einmal eine Strecke der ganz anderen Art: weite Landschaften, kaum Ortschaften und kilometerlange, schnurgerade Straßen. Und kaum zu glauben – auch der Jakobsweg verläuft hier über lange Strecken genau entlang dieser Route. Wenn man sieht, welche Entfernungen die Pilger zu Fuß zurücklegen, bekommt man noch einmal ganz anderen Respekt vor dieser Leistung.

In Laredo angekommen, ging es natürlich zuerst an den Strand. Der Playa de la Salvé ist mit mehr als vier Kilometern Länge einer der längsten Sandstrände an der nordspanischen Küste. Bei Sonnenschein konnten wir hier noch einmal richtig entspannen und die Füße hochlegen.

Laredo hat neben dem riesigen Strand auch eine kleine, sehenswerte Altstadt und jede Menge touristische Angebote. Allerdings lässt sich hier auch die Kehrseite des Massentourismus nicht übersehen – ganz anders als die ruhigen und ursprünglichen Küstenabschnitte, die wir in den vergangenen Tagen erlebt haben.

Trotzdem: Nach den vielen Kilometern durch die Weite war ein Nachmittag am endlosen Sandstrand genau das Richtige.

Der 4 Kilometer lange Strand von Laredo
Sonnenuntergang in Laredo

riesiges Renaissance-Fest in Laredo

Am Abend sind wir dann völlig zufällig mitten in ein riesiges Renaissance-Fest geraten: „El Último Desembarco de Carlos V“. Das Fest erinnert an die Landung von Kaiser Karl V. in Laredo im Jahr 1556 und findet 2026 vom 17. bis 20. September statt.

Die gesamte Altstadt war plötzlich voller Menschen und Darsteller in historischen Kostümen. Überall gab es Renaissance-Lager, Handwerker, Händler und Umzüge, dazu Turniere und ein riesiges Veranstaltungsprogramm. Sogar eine Arena für fast 5.000 Zuschauer gehört zum Fest.

Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet – und genau solche Zufälle machen eine Reise doch erst richtig interessant. Ein ganz besonderer Abschluss für unseren Tag in Laredo!

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Daten des 17. Tages (Sonntag 20.09.2026)
Abfahrt Laredo: 10:15 Uhr
Ankunft Getxo: 14:00 Uhr
Strecke: 77 Kilometer
reine Fahrtzeit: 2 Stunden 30 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:143.119
Kilometerstand Ende Tour: 143.196
Durchschnittsverbrauch: 9,9 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-3°1’53.523″ // N43°22’5.618″
Übernachtung – what3words: heiteren.tagtraum.pupille
Übernachtungskosten: kostenlos

Grundreinigung und eine holprige Fahrt
Nachdem unser Wohnmobil uns bisher wirklich treue Dienste geleistet hat, war heute einmal ein Grundreinigungstag angesagt. Innen und außen wurde ordentlich sauber gemacht – schließlich soll unser treuer Reisebegleiter auch weiterhin so gut durchhalten.

Die anschließende Fahrt war allerdings einfach nur schrecklich. Durch die vielen touristischen Orte reiht sich eine 30er-Zone an die nächste – und dazu kommen gefühlt alle 100 Meter diese spanischen Bremsschwellen. Offiziell heißen sie reductor de velocidad oder banda de frenado, im Alltag meistens einfach Badén.
Und genau diese Dinger kommen wirklich ständig. Für ein Wohnmobil ist das irgendwann einfach nur noch nervig: bremsen, drüber, beschleunigen – und schon wartet die nächste Bodenwelle. 😫

Aber was soll’s – irgendwann war auch diese Etappe geschafft und wir haben einen gemütlichen Platz erreicht. Dort konnten wir noch ein paar Stunden die Sonne genießen. Bei knapp unter 30 Grad wäre es mir ohne den Wind allerdings schon wieder deutlich zu warm gewesen.
Nach der holprigen Fahrt war das jedenfalls genau der richtige Tagesabschluss.

unser heutiger Übernachtungsplatz

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Daten des 18. Tages (Montag 21.09.2026)
Übernachtung Koordinaten: W-3°1’53.523″ // N43°22’5.618″
Übernachtung – what3words: heiteren.tagtraum.pupille
Übernachtungskosten: kostenlos

Ein weiterer Tag Sonne und ein riesiges Kreuzfahrtschiff

Weil es uns gestern hier so gut gefallen hat, haben wir spontan beschlossen, noch einen Tag zu bleiben und einfach die Sonne zu genießen. Am Vormittag machten wir noch eine kleine Fahrradtour (https://www.komoot.com/de-de/tour/3298453309), bevor am Nachmittag bei knapp 30 Grad wieder Relaxen in der Sonne angesagt war.

Im Hafen von Getxo entdeckten wir dabei ein ziemlich beeindruckendes Schiff: In der Nacht war die „Liberty of the Seas“ von Royal Caribbean eingelaufen. Um 17:00 Uhr legte das Kreuzfahrtschiff dann wieder ab – und bei einer Länge von rund 339 Metern ist das schon ein Anblick, den man nicht jeden Tag zu sehen bekommt.

Das Schiff gehört zur Freedom-Klasse, wurde 2007 gebaut und bietet Platz für 4.370 Passagiere sowie rund 1.360 Besatzungsmitglieder. An Bord gibt es unter anderem einen Surfsimulator, Wasserrutschen, Kletterwand, Eislaufbahn, zahlreiche Restaurants und jede Menge Unterhaltung.
Schon erstaunlich, was da so alles auf einem einzigen Schiff Platz findet!

Für uns war es jedenfalls ein weiterer herrlich entspannter Urlaubstag – Sonne, Fahrrad und einfach einmal nichts tun müssen. Genau dafür sind wir schließlich unterwegs.

Die Brücke in Getxo heißt Biskaya-Brücke
Es handelt sich hier um die älteste Schwebefähre der Welt (1893 eröffnet)
Sie verbindet Getxo (bzw. den Ortsteil Las Arenas) mit der Nachbargemeinde Portugalete über die Flussmündung Ría de Bilbao.
Liberty of the Seas – Platz für 4.370 Passagiere
heutiger Schlafplatz
heutiger Sonnenuntergang

Daten des 19. Tages (Dienstag 22.09.2026)
Abfahrt Getxo (Spanien): 11:00 Uhr
Ankunft Ciboure (Frankreich): 16:45 Uhr
Strecke: 203 Kilometer
reine Fahrtzeit: 4 Stunden 30 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:143.196
Kilometerstand Ende Tour: 143.399
Durchschnittsverbrauch: 8,4 Liter
Tanken: Euro 2,029 / Liter // 42,4 Liter // Euro 86,03.-
Übernachtung Koordinaten: W-1°40’53.689″ // N48°23’21.264″
Übernachtung – what3words: streik.weltweiten.staatliches
Übernachtungskosten: Euro 5.-

Homeoffice, Frankreich und der letzte Sprung ins Meer

Heute sind wir etwas später von Getxo weggefahren, denn am Vormittag stand erst einmal Homeoffice auf dem Programm. Danach ging es weiter Richtung Frankreich. Die großen Städte haben wir dabei so gut wie möglich umfahren – der Trubel und Verkehr dort sind einfach nicht so unser Ding.
Kurz vor der französischen Grenze bei Irun staunten wir nicht schlecht: Auf französischer Seite standen zahlreiche Autos an einer Tankstelle, um noch schnell den günstigeren spanischen Sprit zu tanken. Einige hatten sogar große Kanister dabei. Bei einem Benzinpreis von 1,85 € pro Liter in Spanien war der Preisunterschied offenbar Anreiz genug.
Heute haben wir wieder einen ganz besonderen Übernachtungsplatz gefunden: direkt an der Straße, direkt am Meer und unmittelbar bei einem kleinen Sandstrand.
Und dort hieß es für mich wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Urlaub: rein ins Meer!
Noch einmal das warme Wasser genießen (heute aktuelle Wassertemperatur 22 Grad), bevor es langsam wieder Richtung Heimat geht – schöner kann man einen Urlaubstag eigentlich kaum beenden.

Der heutige Strand bei Ciboure
direkt neben unserem Wohnmobil
Blick auf Saint-Jean-de-Luz


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Daten des 20. Tages (Mittwoch 23.09.2026)
Abfahrt Ciboure: 09:40 Uhr
Ankunft Montguyon: 16:00 Uhr
Strecke: 311 Kilometer
reine Fahrtzeit: 5 Stunden 25 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:143.399
Kilometerstand Ende Tour: 143.709
Durchschnittsverbrauch: 7,9 Liter
Übernachtung Koordinaten: W-0°10’59.277″ // N45°13’5.117″
Übernachtung – what3words: reste.einschätzung.halben
Übernachtungskosten: kostenlos

Quer durch Frankreich

Heute haben wir uns bewusst entschieden, keine Autobahn und keine Mautstrecke zu fahren. Also ging es quer durch die französische „Pampa“. 😉 Und genau solche Strecken haben ja auch ihren Reiz: viel Landschaft, kleine Orte und deutlich weniger Verkehr.
Dabei haben wir heute auch festgestellt, dass der Sprit in Frankreich mittlerweile richtig teuer ist. Im Schnitt liegen wir bei etwa 2,45 € pro Liter – da fährt man dann doch etwas bewusster.
Da wir inzwischen nicht mehr direkt am Meer sind und damit auch der kühlende Wind fehlt, fühlen sich die Temperaturen gleich ganz anders an. Bei aktuell 32 Grad ist es schon ordentlich heiß.
Unser heutiges Ziel ist Montguyon. Chateau de Montguyon
Wir stehen direkt beim Sportplatz, wo es auch eine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit für Wohnmobile gibt.
Da wir noch etwas Zeit haben, wird heute außerdem wieder einmal Wäsche gemacht. Praktischerweise befindet sich ein Waschsalon nur wenige Gehminuten von unserem Übernachtungsplatz entfernt.
Also: kein Stress, keine Autobahn, Wäsche waschen und einfach noch ein bisschen die letzten Urlaubstage genießen.

Ausblick beim Frühstück
wunderschöner Baum
Weinreben in der Nähe von Bordeaux
gemütliche Pause
Chateau de Montguyon bei Nacht
Chateau de Montguyon bei Nacht


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Daten des 21. Tages (Donnerstag 24.09.2026)
Abfahrt Montguyon: 09:45 Uhr
Ankunft Molinet: 16:40 Uhr
Strecke: 450 Kilometer
reine Fahrtzeit: 5 Stunden 40 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:143.709
Kilometerstand Ende Tour: 144.160
Durchschnittsverbrauch: 8,4 Liter
Tanken: Euro 2,389 / Liter // 45 Liter // Euro 107,51.-
Übernachtung Koordinaten: E3°56’26.455″ // N46°28’17.043″
Übernachtung – what3words: besitz.längerem.trotz
Übernachtungskosten: kostenlos

Ins Herz Frankreichs

Nachdem es gestern noch „quer durch Frankreich“ ging, könnte man heute sagen: Wir sind mitten ins Herz – also in die Mitte Frankreichs – vorgedrungen. Wieder einmal lag ein richtig schöner und abwechslungsreicher Fahrtag vor uns. Mal ging es über Nationalstraßen, auf denen wir flott vorankamen, dann wieder über kleine Straßen, bei denen es viel mehr ums Genießen als ums Kilometerfressen ging.
Mit 28 Grad war es auch heute ordentlich warm. Da waren wir über die immer wieder auftauchenden Quellwolken am Himmel richtig froh – ein bisschen Schatten zwischendurch tut dann doch gut.
Am heutigen Stellplatz angekommen, war wieder einmal Entspannung angesagt. Wohnmobil abstellen, Sonne genießen und einfach gemütlich den Tag ausklingen lassen.

unser heutiger Stellplatz – ach ja, das obligatorische Ankunftsbier darf nicht fehlen
heutiger Stellplatz von oben

Sonnenuntergang am heutigen Stellplatz


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Daten des 22. Tages (Freitag 25.09.2026)
Abfahrt Molinet: 09:15 Uhr
Ankunft Dornbirn: 18:45 Uhr
Strecke: 606 Kilometer
reine Fahrtzeit: 8 Stunden 15 Minuten
Kilometerstand Anfang Tour:144.160
Kilometerstand Ende Tour: 144.766
Durchschnittsverbrauch: 8,5 Liter
Tanken: Euro 2,259 / Liter // 99,93 Liter // Euro 225,74.-
Übernachtungskosten: kostenlos

Schnurstracks nach Hause

Heute hatten wir noch einmal einen richtig langen Fahrtag vor uns. Die gesamte Strecke bis Belfort fuhren wir ohne Autobahn und ohne Mautstrecke – also wieder einmal quer durch Frankreich und durch viele kleinere Orte und Landschaften.

In Belfort haben wir dann allerdings beschlossen, unsere ursprünglichen Pläne über Bord zu werfen und doch noch heute direkt nach Hause zu fahren. Für Samstagmorgen um 8:00 Uhr ist nämlich bereits das Verputzen des Sockels unseres Hauses geplant. Und ehrlich gesagt sind wir natürlich froh, wenn diese Arbeit endlich erledigt ist. Also hieß es: Schnurstracks nach Hause!
Was wir dabei allerdings nicht eingeplant hatten, waren die Staus in der Schweiz. Basel, Zürich und St. Gallen haben uns jeweils noch ein ordentliches Stück Zeit gekostet. Und auch beim Zollamt in St. Margrethen war noch einmal Geduld gefragt. Insgesamt haben wir dadurch rund 55 Minuten verloren – damit hatten wir bei unserer spontanen „Jetzt fahren wir einfach heim“-Entscheidung dann doch nicht gerechnet.
Heute verzichten wir ausnahmsweise auf Fotos. Dafür gibt es bald noch unser Resümee der gesamten Tour – mit unserem persönlichen Fazit zu 22 Tagen unterwegs.


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Detailauswertung der gesamten Tour:

5.316 Kilometer
22 Tage auf dem Weg
Durchschnitt gefahrene Kilometer pro Tag: 241,6 Kilometer

Durchschnittsverbrauch Wohnmobil: 8,77 Liter / 100 Kilometer
Übernachtungskosten gesamt: Euro 65.-
510,68 Liter Diesel = Euro 1.027,23.-

Mauten: Euro 178.- (das war nur der Weg von Dornbirn nach Spanien – nach Hause sind wir ohne Autobahn gefahren)
(17 Mautstationen in Frankreich / 1 Mautstation in Spanien)

Die Tour gesamt hat Euro 1.270,23.- (inkl. Diesel und Mauten) gekostet / Schnitt im Tag Euro
57,70.-
Somit ohne Diesel Euro 243.- und im Schnitt pro Tag Euro 11.-
(Bei den Kosten ist kein Essen oder Trinken dabei)

Resümee zu dieser 22 Tage-Tour:

Nach 22 Tagen und vielen Kilometern sind wir wieder zu Hause angekommen. Wenn wir auf die Reise zurückblicken, bleibt vor allem eines hängen: landschaftlich war diese Tour einfach faszinierend. Kaum eine Region hat ausgesehen wie die andere. Von der fast schon unwirklichen Halbwüste der Bardenas Reales über Weinberge, Olivenhaine und die gewaltigen Berge der Picos de Europa bis hin zu den sattgrünen Landschaften und der wilden Atlantikküste Galiziens – genau diese unglaubliche Abwechslung macht für uns den besonderen Reiz einer solchen Reise aus.

Galizien hat uns dabei ganz besonders begeistert. Die Landschaft, die Küste, die vielen kleinen Buchten, die grünen Hügel und die teilweise noch sehr ursprünglichen Gegenden – das ist einfach unseres. Dort könnten wir uns durchaus vorstellen, noch einmal länger unterwegs zu sein und noch viel mehr zu entdecken.

Auch das Reisen mit dem Wohnmobil hat wieder einmal perfekt zu uns gepasst. Spanien und auch Frankreich sind aus unserer Sicht hervorragend auf Camper eingestellt. Besonders gefallen haben uns die vielen Stellplätze, die oft kostenlos oder sehr günstig waren und trotzdem alles geboten haben, was man braucht. Häufig standen wir an wirklich schönen und ruhigen Plätzen – manchmal direkt am Meer, manchmal mitten in der Landschaft. Genau solche Plätze suchen wir und genau dafür lieben wir das Wohnmobil.

Nicht ganz so begeistert waren wir von den größeren und touristisch stärker geprägten Städten östlich von Gijón, also beispielsweise Bilbao oder San Sebastián. Dort war uns einfach zu viel Tourismus und zu viel Trubel. Das heißt aber keineswegs, dass wir Spanien deswegen den Rücken kehren – ganz im Gegenteil. Wir werden dieses Land mit Sicherheit wieder bereisen. Dann wahrscheinlich noch stärker abseits der großen Touristenströme und mit unserem Schwerpunkt auf Natur, kleinen Orten, schönen Straßen und ruhigen Stellplätzen.

Natürlich gab es auch Hitze, lange Fahrtage, schlechte Straßen, Staus und die eine oder andere Überraschung. Aber genau das gehört für uns zu einer solchen Reise dazu. Am Ende bleiben nicht die kleinen Ärgernisse, sondern die Landschaften, die besonderen Orte und die vielen Momente, bei denen wir einfach gesagt haben: „Schau dir das an – ist das schön!“

Und genau deshalb fällt unser Fazit nach 22 Tagen ziemlich eindeutig aus: Es war eine wunderschöne Reise. Viel Natur, viel Freiheit, tolle Stellplätze und eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt. Wir haben wieder einmal festgestellt, dass wir keine großen Städte brauchen, um glücklich zu sein. Uns zieht es eher dorthin, wo es ruhig wird, die Landschaft beeindruckt und wir mit dem Wohnmobil einfach stehen bleiben können.

Und damit ist diese Reise zwar zu Ende – aber die nächste kommt bestimmt. 😉

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